Trilogie für Laufeinsteiger/innen – Teil #2 How to Start

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Falls ihr es verpasst habt, gestern habe ich hier Tipps zur Ausrüstung gegeben (Beitrag hier).

Der Start

Am Anfang ist nur eines wichtig: gaaanz langsam zu laufen.

Ich habe in Zeitlupentempo und im ständigen Wechsel mit Gehen begonnen: 2 Minuten laufen – 1 Minute gehen … insgesamt 30 Minuten. Das brauchte ich von der Kondition her, um den Puls nicht zu sehr ansteigen zu lassen. Aber auch meine Muskeln waren bei der plötzlichen Anstrengung sehr gefordert und brauchten die Gehpausen.

Diese Wechsel kannst du dann kontinuierlich steigern. 5 Minuten – 1 Minute … 10 Minuten – 1 Minute … bis du irgendwann 30 Minuten durchlaufen kannst. An diesem Tag war ich sehr stolz auf mich 🙂

Wichtig ist dabei Regelmäßigkeit (mind. 1 Mal pro Woche, besser 2-3 Mal; damit sich dein Körper dran gewöhnen kann) und auch Mäßigkeit (überfordere dich nicht, plane Zeit zur Regeneration ein, sie ist wichtig für den Muskelaufbau).

Schau, dass du ausreichend Zeit hast. Ich brauche immer noch etwas Zeit zum Ausdampfen danach. Wenn ich zu früh dusche, schwitzt mein Körper noch nach und dieses Gefühl mag ich nicht. Ich könnte nach dem Laufen nicht zu einem Termin hetzen…

Die Technik

Laufen können wir alle – so sollte man meinen. Wahrscheinlich ist das auch so, nur gewöhnen sich viele von uns Haltungen an, die bei längerem Laufen z.B. unnötig kräfteraubend sind.

Daher lohnt es sich, auch auf die Technik zu achten. Ich hatte das Glück, nachdem ich 1/2 Stunde durchlaufen konnte, ein paar Stunden Lauftechnik-Training mitmachen zu können. Dabei habe ich jede Menge gelernt und weiß nun, worauf ich achten sollte. Das beginnt schon damit, nichts in der Hand zu halten (nicht einmal einen Schlüssel) und reicht über das Abrollen der Füße bis hin zum Schwingen der Arme. Mach dich am Anfang damit nicht verrückt, ich empfehle jedoch, wenigstens irgendwann online die wesentlichsten Tipps nachzulesen.

Für mich war es schon ein Aha-Erlebnis, dass man beim Laufen den Oberkörper leicht anspannt. Natürlich strengt das weniger an, ich hatte mir nur nie Gedanken drüber gemacht und es war in meinem instinktiven Bewegungsablauf nicht enthalten. So eigenartig es klingt, dieses Gefühl des „leichteren Laufens“ hat mich dazu gebracht, beim Laufen zu bleiben.

Morgen in Teil #3 geht es dann noch um’s Weiterlaufen und Dranbleiben.

Fragen und Ergänzungen wie immer gerne in den Kommentaren oder per Mail.

Keep ob running,
Rosa

 

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4 Antworten zu “Trilogie für Laufeinsteiger/innen – Teil #2 How to Start

  1. Sehr cool: Gerade gelesen, dass man sich den Laufstil auf dem Spielplatz von Kids abkucken kann, weil sie sich natürlich bewegen (kurzer Schritt, gute Hüftstreckung, viel Raumgewinn). 😀

  2. Pingback: Trilogie für Laufeinsteiger/innen – Teil #3 Dranbleiben | ringelrosa·

  3. Pingback: 10 Gründe (wieder) mit dem Laufen zu beginnen | ringelrosa·

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